PodRiders

Episode 1_Anfaenge

Italienurlaube, Kannibalen und der elektrische Stuhl

Wie beginnt man einen Podcast? Indem man sich vorstellt. Aber es geht ja nicht um uns, sondern um unsere Liebe zum Kino. Daher sprechen wir über die filmischen Erlebnisse unserer Kindheit und Jugend. Wir tauschen und darüber aus, warum das Kino früher ein so geheimnisvoller Ort war und wieso man sich das Kino auch erlesen kann.

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Kommentare

Benjamin Johann
by Benjamin Johann on
Wie das Schreiben, so ist auch das Sprechen vom Kino, genauer: das Sprechen von der Liebe zum Kino (wie es der Selbstbeschreibung des Podcasts zu entnehmen ist), eine Form der Kritik. Die Reflexion nicht nur der Objekte der Cinephilie, sondern auch dieser besonderen Disposition der „leidenschaftlichen Durcheinanderbringung anerkannter Unterscheidungen“ (Rancière) selbst ist somit von besonderem Reiz und potentiellem Erkenntnisgewinn. Inwieweit der Podcast künftig zwischen persönlicher Nostalgie, Wissenschaftlichkeit und Leidenschaft mäandern wird, bleibt herauszufinden. Kurzum: wird gespannt weiterverfolgt.
Marcus Stiglegger
by Marcus Stiglegger on
@Ševón Ich bin sehr erstaunt über diese Replik, denn niemand behauptet, dass der Podcast an sich ein "Zugang zur Filmwissenschaft" ist. Es handelt sich aber selbstverständlich um einen wissenschaftlichen Diskurs, wenn solche Konzepte diskutiert werden, zumal wir beide aus diesem Kontext kommen. Lässt sich nicht vermeiden. Und wer sich mit Filmanfängen beschäftigen möchte, sollte sich zweifellos mit mehreren Perspektiven aueinandersetzen, und nicht nur auf ein Buch vertrauen. Ziel des Podcasts ist es, gerade auch Interessierten dieser Disziplin Hinweise und Ansätze zu bieten, die man für sich vertiefen und nachverfolgen kann. Insofern: Ein Podcast ist sicher kein wissenschaftliches Medium, aber er kann ggf. Impulse und Ansätze bieten, die sich wissenschaftlich nutzen lassen.
Ševón
by Ševón on
Podcast als Zugang zur Filmwissenschaft? Schwierig ... So ist doch – im Sinne Bocheńskis – der Grundgedanke von Wissenschaft stark von epistemischer Autorität geprägt, die durch Schriftlichkeit zustande kommt. Wer sich beispielsweise mit Filmanfängen auseinandersetzen möchte, sollte folglich durchaus lieber zur sehr empfehlenswerten Dissertation von Britta Hartmann greifen, anstatt sich Podcasts anzuhören – auch wenn der Podcast selbst stellenweise interessant ist, sollte er meines Erachtens komplett vom Begriff der Wissenschaft getrennt werden.
Lara
by Lara on
Super! Freue mich schon auf weitere Folgen! (Vor allem auf Themen wie Intensität, Grenzüberschreitung, Transgression..!)

Neuer Kommentar

Durch das Abschicken des Formulares stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere Personenbezogene Daten. Die Nutzung von deinem echten Namen ist freiwillig.