PodRiders

Projektionen - Kinogespräche

Welche Rolle spielen Räume bei David Lynch? Haben die Filme von Lars von Trier einen problematischen Umgang mit Frauenfiguren? Was ist intensives Kino? Und wie verändert sich das Kino in Zeiten von Streaming und Internet? Fragen über Fragen, denen der Podcast mit einer leidenschaftlichen Offenheit begegnet. Kino ist Kunst. Darüber sind sich Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger und Sebastian Seidler einig. Und über Kunst muss man Sprechen.
Dabei teilt sich der Podcast in zwei Stränge. Einmal im Monat widmen sich Sebastian und Marcus in den Projektionen einer Fragestellung, einem Werk oder einer Idee. Gemeinsam und manchmal mit Gästen wird dann diskutiert und nachgedacht.
Und in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen wird es POSITIONEN geben, in denen Themen aufgegriffen, umstellt und in Interviews weitergetragen werden.

Viel Spaß beim Entdecken und auditiven Flanieren.

PodRiders Netzwerk

Abonnieren

Follow us

© 2020 Projektionen - Kinogespräche

Episode 22.2_Das postmoderne Kino von Brian de Palma: Part Two

Mit „Carrie“ hat er eine der besten Stephen-King-Verfilmungen abgeliefert. Mit „Dressed to kill“ ist er tief in die Gewalt des Begehrens hinabgetaucht. Und in „Mission Impossible“ hat er den klassischen Suspense-Thriller mit adrenalingeladener Action vermählt. Die Rede ist von Brian de Palma, dessen Werk so umfangreich und komplex ist, dass sich Marcus und Sebastian einen Gast in die Sendung eingeladen haben, der Brian de Palma förmlich atmet: Filmwissenschaftler Andreas Rauscher (Institut für Medienkulturwissenschaft; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). In der zweiten Folge geht es um die Eigenheiten von De Palma, seine Fetische und den Split Screen.

Episode 22.1_Das postmoderne Kino von Brian de Palma: Part One

Mit „Carrie“ hat er eine der besten Stephen-King-Verfilmungen abgeliefert. Mit „Dressed to kill“ ist er tief in die Gewalt des Begehrens hinabgetaucht. Und in „Mission Impossible“ hat er den klassischen Suspense-Thriller mit adrenalingeladener Action vermählt. Die Rede ist von Brian de Palma, dessen Werk so umfangreich und komplex ist, dass sich Marcus und Sebastian einen Gast in die Sendung eingeladen haben, der Brian de Palma förmlich atmet: Filmwissenschaftler Andreas Rauscher (Institut für Medienkulturwissenschaft; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg).

POSITIONEN_Identity Politics, Frauen und Film feat Silvia Szymanski

Identity Politics ist ein kompliziertes Thema. Vereinfachend ausgedrückt, werden politische Forderungen aus den Bedürfnissen von spezifischen Gruppen abgeleitet; ganz besonders aus den Erfahrungen von Oppression, Gewalt und Missachtung. In der Gegenwart wird diese politische Position kontrovers diskutiert, weil die Gefahr besteht, dass die gemeinsame Suche nach Werten und Sinn immer weiter fragmentiert wird. Wie steht es um Identity Politics auf dem Feld des Films? Wie wirkt sich das auf die Filmkritik aus? Und wie lässt sich in dieser Debatte besser differenzieren? Darüber hat Sebastian in einer ersten Runde mit der Autorin und Filmkritikerin Silvia Szymanski gesprochen und den Fokus auf weibliche Perspektiven gelegt.

Episode 21_Die dunkle Poesie von Lynne Ramsay

Ganze vier Spielfilme hat die schottische Regisseurin Lynne Ramsay bislang nur gedreht. Und dennoch gehört sie mit ihren Filmen zu den ganz großen ihrer Zunft: "Ratcatcher" (1999), "Morvern Cellar" (2002), "We need to talk about Kevin" (2011) und „You were never really here / A beautiful day“ (2018). Diese komplexen Filme handeln von Erinnerung und Tod, von Trauma und Gewalt. Sie sind bevölkert von Außenseitern, erzählt mit einer poetischen Imaginationskraft und durchzogen von einer Hoffnung auf eine zweite Chance. Marcus und Sebastian tauchen ein in die Motive und die erzählerische Kraft dieses Werks.

Projektionen-Trailer

Für Marcus Stiglegger und Sebastian Seidler ist das Kino Kunst. Das Sprechen (und auch das Schreiben) über Film gehört zum Kino dazu. Der kurze Trailer gibt einen Einblick, was euch erwartet.

POSITIONEN_Queere Perspektiven feat Monika Treut

Monika Treut ist eine lebende Legende des Queer Cinema. Radikal, erfinderisch und verführerisch ist ihr Kino. Sie durchstreift bis heute leidenschaftlich und provozierend die Landschaften der Geschlechter. Mit Marcus spricht die Filmemacherin über ihr Werk, ihren neuen Film "Genderation" und die Irrwege der Identitätspolitik. Ein Gespräch über queere Ironie, Offenheit und progressive Fluchtlinien.

POSITIONEN_"Prisoners of Sex?" feat RP Kahl

"Frauentag in New York" war eine Performance im Ballhaus (Berlin) aus Anlass des 50sten Jahrestages der aufsehenerregenden Panel-Diskussion »A Dialogue on Women’s Liberation« in New Yorks Town Hall. Norman Mailer diskutierte dort, nach seiner streitbaren Schrift »The Prisoner of Sex«, mit Protagonistinnen der feministischen Bewegung der 70er Jahre – Jacqueline Ceballos, Germaine Greer (The Female Eunuch), Jill Johnston (Lesbian Nation) sowie Diana Trilling. Der sich darauf beziehende Film von Regisseur, Schauspieler und Hochschulleherer RP Kahl verdichtet Ausschnitte aus dieser Diskussion als Reenactment in deutscher Übersetzung mit Verbindungen in die Gegenwart hinein. Es geht um Sex und Gender, um Männer und Frauen, um Hegemonien und Gleichberechtigung. Marcus im Gespräch mit RP Kahl ...

Was ist die Woche der Kritik?

Sebastian und Marcus sprechen mit Dennis Vetter, dem künstlerischen Leiter der Woche der Kritik. Was ist die Woche der Kritik überhaupt? Ein Festival oder eine kuratierte Reihe der filmischen Reflexion? Wieso braucht es dazu eine Konferenz? Und was soll das mit dem Thema der Konsequenz in Zeiten von Corona? Fragen über Fragen.

Episode 20_Terrence Malick

Terrence Malick ist der große Eremit des Kinos. Nach seinem Debüt "Badlands" (1973) und dem träumerischen "In der Glut des Südens/Days of Heaven" (1978) drehte er 20 Jahre lang keinen Film. Erst 1998 kehrte er mit "Der schmale Grad/The Thin Red Line" (1998) kehrte er wieder ins Kino zurück. Seitdem hat sich das Schaffen des Amerikaners zunehmend radikalisiert und vom klassischen Plot verabschiedet. Eine schwebend-existentialistische Suche prägt die Filme wie "The Tree of Life" (2011), "Knight of Cups" (2015) oder "Ein verborgenes Leben" (2019). Aber was sucht Malick mit seinen Filmen? Was sind die prägenden Elemente in seinem Werk? Darüber sprechen Marcus und Sebastian mit dem Fm4-Moderator, Filmkritiker und Musiker Christian Fuchs.

POSITIONEN_Was ist performatives Kino?

Marcus hat sich mit dem Berliner Maler und Filmemacher Andreas Marschall zusammengesetzt um die Intensität des filmischen Erlebnisses zu diskutieren. Die beiden gehen der Frage nach, was "performatives Kino" eigentlich ist und diskutieren ihre Kinosozialisation, Marschalls eigenen Ansatz als Filmemacher und warum das wilde Kino der 1970er Jahre noch heute so fasziniert.